Encaustic-Studio Michaela Palliardi


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Gerlos 2011

Berichte

Encaustic-Urlaub 2011

Bereits zum sechsten Mal fand unter der Leitung von Michaela Palliardi Ende Mai/Anfang Juni die Encaustic-Urlaubswochen in Gerlos im wunderschönen Zillertal statt. Neun Encausticbegeisterte mieteten sich im wunderschönen Aparthotel "Ferienhof Gerlos" ein und nahmen am 3- bzw. 6-tägigen Seminar teil. Einige von ihnen waren schon zum zweiten Mal, eine Künstlerin sogar schon zum 3. Mal mit dabei. Sie kamen aus vier Ländern: Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz.

Am Anreisetag trafen wir uns zum Begrüßungsabend und besprachen alle notwendigen Details und anschließend gingen wir gemeinsam zum Essen. Bei manchen war es ein freudiges Wiedersehen mit anderen Kursteilnehmern, andere fanden sich sofort in die Gruppe ein. Mit der Zeit wuchsen wir alle zusammen und unternahmen nach dem Malen auch Ausflüge z. B. zu den Krimmler Wasserfällen. Kulinarisch ist Gerlos ein Schralaffenland und auch das Wetter war uns hold. So konnten wir nach dem Malen viel Wandern oder uns auch nur auf der Sonnenterasse sonnen. Die Sauna, sowie die Infrarotkabine erfreuten sich großer Beliebtheit und das Panoramahallenbad im Partnerhotel wurde auch unsicher gemacht. Sogar die örtliche Blaskapelle kam und spielte für alle Gäste ein Ständchen auf. Im Nachbarhotel fand auch ein Gesangsabend statt, den wir von unserer Terrasse auch mit verfolgen konnten. So wurde es uns nie langweilig.

Am ersten Tag fingen wir mit den Grundlagen an, diejenigen, die diese bereits beherrschten, konnten frei wählen, ob sie dem Programm folgen oder lieber frei arbeiten wollten. Da die Seminarleiterin immer Ihre Runden ging, erhielten sowohl die Einsteiger, als auch die Fortgeschrittenen die jeweilige Hilfe, die sie benötigten. Acht verschiedene Motive - vom abstrakten Bild bis zur aufwendigen Landschaft - wurden an diesem Tag gemalt.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Blumen. Es wurden viele verschiedene Arten, in denen man Blumen malen kann, besprochen und geübt. U. a. standen Mohn- und Sonnenblumen, Maiglöckchen, Kelchblüten auf dem Programm. Auch verschiedene Blätter und Gräser wurden gemalt. Als Abschluss dieses Tages fertigten wir wunderschöne Blumenbilder auf Keilrahmen im Format 30 x 30 cm.

Am Abschlusstag des ersten Kurses beschäftigten wir uns mit dem Thema Lasur. Wir lernten die Wachströme zum Fließen zu bringen und sie in die richtige Richtung zu lenken. Wunderschöne Föhnblumen auf Malkarton, Figuren auf schwarzem Papier, sogar Föhnlandschaften und Burgen entstanden auf Malkarton bis Größe DinA 3. Die Teilnehmerinnen waren von dieser Technik begeistert.

Nun folgte ein Abschied von zwei liebgewonnenen Malerinnen, die nach den ersten Kurs wieder abreisen mussten und erwarteten die Anreise der Dame, die die zweite Hälfte des Seminars gebucht hatte. Diejenigen, die alle sechs Tage mit malten, hatten einen Tag zur freien Verfügung. Man fuhr gemeinsam zum Bummeln nach Mayerhofen, oder besuchte die Swarovsky-Werke in Wattens. Auch Wanderungen um den Stausee oder auf die Gipfel der Zillertaler Berge waren beliebte Ziele. Am Abend wurden dann die Erlebnisse beim Essen ausgetauscht und Fotos bewundert.

Weiter ging es nun mit dem Thema Hotplate, das die meisten der Teilnehmer mit Freude begrüßten. Wir malten hauptsächlich großformatig auf Malkarton, Transparentpapier und Aquarellkarton. Viele Hilfsmittel wie unterschiedliche Schwämme, Tissues, Tortenspitzen, Spachteln usw. kamen zum Einsatz. Neben den größtenteils abstrakten Werken entstand auch eine aufwendige Schwamm-Landschaft.

Mit Landschaften ging es nun auch am fünften Tag weiter, dieses Mal waren es Wasserlandschaften. Wir malten Skylines am Meer, Bergseen, Wasserfälle, Strandlandschaften mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung standen. Es sind tolle Bilder geworden.
Nun kam der letzte Tag des Seminares. Traditionell kann hier jeder entscheiden, welches Motiv auf welchem Grund und mit welchen Hilfsmitteln er malen möchte. Es stand alles zur freien Verfügung bereit. Die Seminarleiterin Michaela Palliardi stand mit Rat und Tat zur Seite und gab Tipps. An diesem Tag besteht auch immer die Möglichkeit sich Dinge zeigen zu lassen, die nicht im Programm stehen, was auch immer gerne angenommen wird.

Leider kam nun der Tag des Abschiedes. Einige hätten noch eine Woche dran hängen können, sagten sie. Nach dem Frühstück wurden Adressen und Telefonnummern ausgetauscht um sich untereinander nicht aus den Augen zu verlieren. Mit allen guten Wünschen überhäuft machte sich nun einer nach dem anderen auf den Heimweg. Wir freuen uns aufs nächste Jahr wieder in Gerlos.

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